Anleitung

    Pflegebox beantragen 2026: Kostenlos in 4 Schritten

    So sichern Sie sich in wenigen Minuten die 42 Euro Pauschale für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch – komplett kostenlos.

    Robert Silberpfennig
    Robert Silberpfennig
    Pflegefachkraft · 10 Jahre Erfahrung in der ambulanten Pflege
    Zuletzt aktualisiert:
    Ausgefülltes Pflegebox-Antragsformular in Mappe auf hellem Wohnzimmertisch

    Sie möchten die Pflegebox direkt beantragen?

    Im aktuellen Pflegebox Testsieger 2026 Vergleich wählen Sie einen geprüften Anbieter aus – der Antrag wird direkt online gestellt und der Anbieter übernimmt die komplette Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse.

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    📄 Komplette Pflegehilfsmittel-Liste 2026 als PDF

    Premium-Ratgeber, 23 Seiten: alle erstattungsfähigen Produkte, 42-€-Pauschale, Anspruch, Antrag & Checkliste. Kostenlos – ohne E-Mail-Eingabe.

    Warum sich der Aufwand lohnt

    Die häusliche Pflege ist nicht nur emotional, sondern auch finanziell eine Herausforderung. Viele Pflegebedürftige und Angehörige wissen nicht, dass ihnen monatlich 504 € pro Jahr (12x 42 €) für Hygieneartikel zustehen.

    In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie den bürokratischen Prozess in wenigen Minuten erledigen und Ihren Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch geltend machen.

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    Die rechtlichen Voraussetzungen prüfen

    Bevor Sie den Antrag stellen, muss geklärt sein, ob die gesetzlichen Bedingungen des SGB XI erfüllt sind:

    • Pflegegrad 1 bis 5: Ohne Einstufung gibt es keine Erstattung. Erfahren Sie mehr über Pflegegrade.
    • Häusliches Umfeld: Der Wohnsitz muss eine private Wohnung, eine Wohngemeinschaft oder eine Einrichtung für betreutes Wohnen sein.
    • Private Pflegeperson: Es muss eine Person (z.B. Tochter, Ehemann oder Nachbar) existieren, die die Pflege mitorganisiert oder durchführt.
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    Den passenden Anbieter finden

    Es gibt Dutzende Anbieter am Markt. Auf deinpflegevergleich.de können Sie diese einfach vergleichen. Unterschiede gibt es vor allem bei:

    Produktqualität

    Werden Markenprodukte (z.B. von Hartmann) oder No-Name-Ware geliefert?

    Flexibilität

    Können Sie die Box jeden Monat neu zusammenstellen?

    Zusatzservices

    Gibt es kostenlose Ratgeber oder eine telefonische Fachberatung?

    Mehr dazu in unserem ausführlichen Artikel: Worauf man bei Pflegebox-Anbietern achten sollte

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    Den Antrag korrekt ausfüllen

    Sie müssen den Antrag nicht direkt an die Krankenkasse schicken. Fast alle Anbieter auf unserem Portal bieten einen Online-Antrag an:

    1. 1Persönliche Daten der pflegebedürftigen Person eingeben
    2. 2Krankenkasse und Versichertennummer angeben
    3. 3Gewünschte Produkte wählen (Standardbox oder individueller Mix)
    4. 4Digital oder per Post unterschreiben

    Was passiert nach dem Absenden?

    Der Anbieter reicht Ihren Antrag bei der Pflegekasse ein. Diese hat gesetzlich Zeit, den Antrag zu prüfen.

    Genehmigungsfiktion: Erfolgt innerhalb von drei Wochen keine Ablehnung, gilt der Antrag oft als genehmigt.

    Sobald das "Go" da ist, wird die erste Pflegebox gepackt und versendet – direkt zu Ihnen nach Hause.

    Pflegebox bei Ihrer Pflegekasse beantragen

    Der Anspruch auf 42 € monatlich nach § 40 Abs. 2 SGB XI gilt bei jeder Pflegekasse. Formulare, Bearbeitungszeit und Ansprechpartner unterscheiden sich jedoch. Diese Anleitungen führen Sie Schritt für Schritt durch den Antrag bei Ihrer Kasse:

    Rechenbeispiel: Was Sie im Jahr sparen

    42 € pro Monat ergeben 504 € im Jahr, die Ihre Pflegekasse für Handschuhe, Desinfektion, Bettschutzeinlagen, Mundschutz und Schutzschürzen übernimmt. Ein Eigenanteil fällt nicht an – der Anbieter rechnet direkt mit der Kasse ab. Nicht genutzte Beträge verfallen jedoch am Monatsende und lassen sich nicht ansparen.

    Häufige Fragen zum Antrag

    Nein, einmal genehmigt, läuft die Versorgung dauerhaft weiter, bis sich die Pflegesituation ändert. Sie müssen also nicht jährlich einen neuen Antrag stellen.

    In der Regel nicht. Der Anspruch beginnt mit dem Monat der Antragstellung. Deshalb empfehlen wir, den Antrag möglichst früh zu stellen.

    Die Pflegekasse hat gesetzlich drei Wochen Zeit zur Prüfung. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Ablehnung, gilt der Antrag oft als genehmigt (Genehmigungsfiktion).

    Der Antrag kann von der pflegebedürftigen Person selbst, von Angehörigen oder von bevollmächtigten Personen gestellt werden.

    Bei einer Ablehnung haben Sie das Recht, Widerspruch einzulegen. Der Anbieter unterstützt Sie dabei in der Regel kostenlos.

    Ja, Sie können den Pflegebox-Anbieter jederzeit wechseln. Der neue Anbieter übernimmt dann die Kommunikation mit der Pflegekasse.

    Sie benötigen lediglich Name und Geburtsdatum der pflegebedürftigen Person, den Pflegegrad, die Versichertennummer und die Pflegekasse. Das Formular 'Antrag auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch' füllt der Anbieter für Sie aus – Sie unterschreiben nur noch.

    Nein. Weder der Antrag noch die monatliche Lieferung kosten etwas. Bis zum Betrag von 42 Euro im Monat rechnet der Anbieter direkt mit der Pflegekasse ab.

    Jetzt Pflegebox beantragen

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